So arbeiten wir

 
  • Räumlichkeitensaw arche 2
  • Die Arche befindet sich in eigenen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Schulgebäudes. Zusätzlich stehen ihr die Klassenräume, diverse Fachräume, die Aula und die Turnhalle zur Verfügung. Auch das Schulgelände mit dem Schulhof, dem Beachvolleyballfeld und dem Schulgarten wird von der Arche nachmittags in Beschlag genommen.
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  • Das Mittagessen (11.30–12.30 Uhr)
    Nach der vierten Stunde wird in der Aula in zwei Etappen Mittag gegessen. Zuerst die Dritt- und Viertklässler und anschließend, nach einer Spielpause, die Erst- und Zweitklässler. Das gemeinschaftliche Essen ist uns ein Anliegen, weshalb wir auch auf Tischsitten achten und das Essen mit einem Tischgebet abschließen.
    Das Mittagessen können sich die Kinder in einer zusätzlichen Brotdose selber mitbringen. Es kann aber auch ein warmes Mittagessen bestellt werden, das von einem externen Anbieter frisch geliefert wird. Täglich stehen drei Essen zur Auswahl, darunter ein vegetarisches. Auch Besonderheiten wie Allergien oder Unverträglichkeiten werden berücksichtigt. Anmeldeunterlagen sind im Sekretariat unserer Schule erhältlich. Die Bestellung des Mittagessens erfolgt über das Internet. Dafür erhält man einen persönlichen Log-in.
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  • Die AGs (12.30–13.30 Uhr)
    Nach dem Mittagessen beginnen die individuell gestalteten AGs der Grundschule und der Arche, zu denen sich die Kinder jeweils zu Beginn eines Schulhalbjahres anmelden können. Es sind AGs mit musikalischer, handwerklicher, kognitiver, sozialer und auch gärtnerischer Ausrichtung im Angebot. Sie dienen hauptsächlich der persönlichen Anregung der Kinder und sind frei von Leistungsdenken. Für die Erstklässler sind die AGs erst ab dem zweiten Schulhalbjahr wählbar, da ihnen eine entspannte und spielorientierte Eingewöhnungsphase in den Schul- und Arche-Alltag gegönnt wird. Kinder, die keine AG gewählt haben, können diese Zeit zum freien Spielen nutzen.
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  • Gruppenzeit (13.30–14.30 Uhr)
    Für diese Zeit sind die Kinder in festen Bezugsgruppen in einem Klassenraum. Hier werden die Hausaufgaben betreut (für die die Kinder kostenfrei angemeldet werden), hier ist Zeit, um gemeinsam zu spielen, Vorhaben und Anliegen zu besprechen und Konflikte oder Missverständnisse zu klären. Neben der Vertiefung der Beziehung zu den Betreuerinnen liegt in dieser Zeit ein Schwerpunkt in der Stärkung der Sozialkompetenz. Während der Gruppenzeit steht den Kindern zur Stärkung von Körper, Geist und Seele eine Auswahl an Obst- und Gemüse zur Verfügung. So ein Stück Apfel oder Möhre (und auch mal ein Keks) bewirkt manchmal eine wundersame Nervenberuhigung und eine erfrischende Unterbrechung. Übrigens: Über Obst- oder Gemüsespenden freuen wir uns immer!
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  • Freispielzeit (14.30–15.30 Uhr / 15.30–16.30 Uhr / 16.30–17.00 Uhr)
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  • Nach dem Unterricht, den AGs und den Hausaufgaben sind für die Kinder Entspannung und Bewegung sehr wichtig. Für viele Kinder ist es heute kaum noch möglich, ohne Terminabsprachen über die Eltern Spielfreunde am Nachmittag zu finden. In unserer Freispielzeit dagegen bietet sich täglich eine wertvolle Zeit des unkomplizierten Zeithabens – und (fast) alles ist frei wählbar: Wo spiele ich? Was spiele ich? Mit wem spiele ich? Wie spiele ich?
    Spielen ist für Kinder kein Zeitvertreib. Sie lernen und sie entwickeln sich weiter, wenn sie spielen. Spielen ist wichtig für den Aufbau von Freundschaften, für die Sprachentwicklung, die Ausbildung der Fein- und Grobmotorik und nicht zuletzt für ein positives Sozialverhalten. Im Spiel erwerben Kinder Kompetenzen, die sie benötigen, um zu autonomen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu werden, die mit immer mehr Selbstkompetenz durch ihren Alltag gehen. Aus diesem Grund bieten wir ihnen so viel Freiraum wie möglich, um sich aktiv zu beschäftigen und zu bewegen – also zu spielen!
    In der Freispielzeit können sich auch spontane Angebote durch die Betreuerinnen ergeben, die zum Mitmachen oder einfach zum Zuschauen anregen.
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  • Waldtag
    Der Waldtag findet seit bald fünf Jahren jeden Freitag statt, bei nahezu jedem Wetter (Ausnahmen sind Starkregen oder Sturm). Um 13 Uhr sammeln sich die beiden Waldgruppen und gehen dann, zusammen mit unserem Schulhund „Lisa“, für knapp zwei Stunden bis 15 Uhr in das benachbarte Vieburger Gehölz.
    Unser Waldkonzept steht auf zwei Beinen: Zum einen ist es uns ein Anliegen, dass unsere Stadtkinder einen ganz persönlichen natürlichen Umgang mit dem Wald als Spiel- und Forscherort entwickeln. Frei von ausgeklügelten Programmen und Aktionen, dürfen die Kinder selbstbestimmt ihre Erfahrungen mit dieser „Baumwelt“ machen. Zum anderen hoffen wir, dass durch diesen Aufbau einer persönlichen Beziehung zum Wald eine natürliche Liebe zur Umwelt und zur Natur entsteht, die sich später zu einem selbstverständlichen positiven Umweltbewusstsein und zu ökologischem Verantwortungsbewusstsein ausbaut.
    Aus diesen Gründen ist uns dieser Waldtag sehr wichtig und deshalb ist es den Eltern auch nicht erlaubt, ihre Kinder direkt im Wald abzuholen, wo wir unser „geheimes Lager“ haben, sondern bitte erst um 15 Uhr (bzw. später) in der Arche.
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  • Abholzeiten
  • Der Arche-Alltag besteht aus den oben vorgestellten Zeitblöcken. Jeweils am Ende eines dieser Zeitblöcke ¬– und nur dann – kann das Kind abgeholt werden. Dies ist für einen geordneten Ablauf des Arche-Alltags nötig und zeigt zudem den Respekt und die Wertschätzung für die Kinder und ihr Tun. Es ist wichtig für sie, in der Arche spielen zu können, ohne alle paar Minuten von hereinströmenden Erwachsenen unterbrochen zu werden. Auch die Betreuerinnen können sich so aufmerksam auf die Kinder einlassen. In den Abholphasen wiederum sind sie dann ganz offen für Anfragen oder Absprachen mit den Eltern.
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  • Gesprächsbedarf
    An jedem Mittwoch in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr kann mit der Leiterin Astrid Hechenrieder ein Gespräch verabredet werden. Hier können Fragen geklärt, Sorgen besprochen und Kritik oder Vorschläge konstruktiv bearbeitet werden. Vor allem erzieherischer oder pädagogischer Klärungs- oder Beratungsbedarf findet hier ein offenes Ohr.
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  • Arche und Schule
    Wir haben das Glück, an einer Schule zu arbeiten, in der die Kinder in ihrer ganzen Persönlichkeit wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Daraus ergibt sich, dass alle Bereiche eng zusammenarbeiten, und auch die Arche ist mit allen Arbeitsbereichen der CSK verknüpft: Die Archeleitung ist in den monatlichen Lehrerkonferenzen vertreten, befindet sich mit der stellvertretenden Schulleiterin in ständigem pädagogischen und organisatorischen Austausch. Jederzeit sind „Tür-und-Angelgespräche“ mit einzelnen Lehrern möglich, um konkret über Kinder, Situationen oder Konflikte zu sprechen. Außerdem nehmen wir bei Bedarf an Elterngesprächen und Klassenkonferenzen teil, um ein komplettes Bild über den gesamten Schultag des jeweiligen Kindes darzustellen. Zusätzlich nimmt die Arche an den Sitzungen des Trägervereins und der Schulkonferenz teil und ist an den Schulentwicklungstagen beteiligt.
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