Schulgeld

 

schulgeldSchulen in freier Trägerschaft bekommen vom Land Zuschüsse, die nur einen Teil der Personal- und Sachkosten decken. Um den Schulbetrieb durchführen zu können, brauchen wir weitere Mittel und erheben deshalb ein Schulgeld. Dieses beträgt im Schuljahr 2019/20 pro Monat:

    • 155,- Euro für die Grundschule und

    • 196,- Euro für die Gemeinschaftsschule

Die Erfahrung zeigt, dass die Ausgaben kontinuierlich steigen, sodass die Höhe des Schulgeldes regelmäßig (meist jährlich) angepasst werden muss. Zum Schuljahr 2020/2021 steigt der Betrag auf 157,- Euro für die Grundschule und auf 199,- Euro für die Gemeinschaftsschule.

 

Schulgeld in Zeiten von Corona
Corona hat vieles verändert – auch in der Schule und ebenso in den Familien unserer Schülerinnen und Schüler. Der Tagesablauf ist verändert. Wir sind in vielem eingeschränkt. Andererseits haben wir Aufgaben übernommen, die wir vorher nicht hatten. In den Familien sind nun z. B. die Erziehungsberechtigten mit der Begleitung der Corona-Hausaufgaben betraut. Schon seit Wochen bemühen sie sich um einen Lernfortschritt ihrer Kinder und unterstützen diese in der neuen schulischen Situation. Das ist nicht immer einfach, gerade wenn es an technischen Voraussetzungen im Haushalt hapert und/oder die Eltern selbst im Homeoffice arbeiten müssen. Dazu kommen hier und dort Sorgen wegen einer bestehenden oder drohenden Einkommensminderung oder sogar eines Einnahmeausfalls.
Uns wurde vereinzelt die Frage nach einer möglichen Ermäßigung oder sogar Aussetzung des Schulgeldes gestellt. Dazu die folgenden Hinweise:


Schulgeld ist nötig
Der Schulbetrieb einer Schule in freier Trägerschaft wird in unterschiedlich großen Anteilen durch Zuschüsse der öffentlichen Hand und das Schulgeld der Eltern finanziert. Dabei ist das Schulgeld keine Gegenleistung für den Unterricht, der den Kindern erteilt wird. Vielmehr handelt es sich um einen Solidarbeitrag, den der Gesetzgeber von den Familien erwartet.
Der reguläre Schulbetrieb war in allen Schulen unseres Landes seit Mitte März ausgesetzt und läuft seit Mitte April in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen langsam wieder an. Die Fixkosten der Schule sind so gut wie unverändert. Das Gebäude wird unterhalten und das Personal wird bezahlt. Die Lehrkräfte verbringen viel Zeit damit, die Schülerinnen und Schüler mit Unterrichtsmaterialien zu versorgen. Sie stehen mit den Familien in Kontakt, erklären und beantworten Fragen. Prüfungen werden vorbereitet und durchgeführt. Die Notbetreuung wird aufrechterhalten. Außerdem wird alles getan, damit der Unterrichtsbetrieb in der Schule innerhalb völlig veränderter Rahmenbedingungen nach und nach wieder anlaufen kann.
Die Unterrichtsversorgung ist also sichergestellt – anders als wir es gewohnt sind, aber in dieser Weise vom Land gefordert. Die Schulverträge gelten unverändert weiter. An der Verpflichtung zur Zahlung des Schulgeldes hat sich nichts geändert.


Schulgeldermäßigung ist möglich
Wie bisher ist eine individuelle Ermäßigung möglich, wenn das Schulgeld nicht in voller Höhe aufgebracht werden kann. Für den Fall, dass die Corona-Krise Familien finanziell in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt, sind diese gebeten, sich an den Geschäftsführer unserer Schule, Herrn Dinkel, zu wenden: 0431-260927-14; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Go to top
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com